Samstag, 15. September 2012

Freundschaft & Homecoming

Ich verbringe hier nun meine 4te Woche und es könnte fast nicht schöner sein. Ich habe ganz liebe Menschen gefunden und bin unglaublich froh das ich mich entschieden habe hier hinzukommen. Amerika ist so schön und die Menschen sind immer freundlich und offen. Nathürlich vermisse ich weiterhin mein zuhause und meine Freunde, weil es ein ganz anderes Leben ist. Hier geht man nicht jede Woche feiern, dafür hat man die ganze Woche "FUN" und fiebert dem nächsten Event entgegen. Außerdem freue ich mich jeden Tag auf die Schule und darauf alle wiederzusehen. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, jemand ganz anderes zu sein, weil mich keiner kennt. Es ist wunderschön, bestätigt zu bekommen das man ein toller Mensch ist. 
Die Events hier sind alle ziemlich groß und jeder spricht darüber. Diese Woche ist Homecoming und ich war ziemlich am verzweifeln, weil ich ein Date brauchte und mich noch fast keiner kannte. Mit vorgestern hat sich das dann erledigt und ich wurde zum glücklichsten Mädchen der Welt gemacht. Die Jungen sind hier sehr kreativ wenn es um die Art geht ein Mädchen zu fragen. Man wird nicht nebenbei in der Schule darauf angesprochen, viele kommen mit Rosen zu dem Mädchen nachhause oder lassen Geschenke dort.  In meinem Fall stand Nachts eine Box vor meiner Tür mit Goldfischkräckern und einem Zettel darin. "Out of all the fishes in the sea would you like to come to homecoming with me." Das war unglaublich süß. 
Nun brauche ich ein Kleid und heute Abend bekommt er dann seine Antwort. Nathürlich müssen die Antworten auch kreativ sein. Aber ich weiß da schon was :) 

 





 Sellerie-Peanutbutter-Rosinen-Sticks.


Ich hätte nie gedacht, das sich plötzlich jeder Tag wunderschön anfühlen kann. Ich bin angekommen.

Montag, 10. September 2012

Erste Schulwoche

Vielleicht kennen viele das Gefühl, die mal umgezogen sind oder einfach so die Schule wechseln mussten, wie es ist ganz alleine zu sein & keinen zu kennen. Es braucht viel Selbstvertrauen um die Leute anzusprechen weil man immer hofft gemocht zu werden.
 Die erste Woche Schule in einem fremden Land war nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern hatte auch Hoch und Tiefs. Durch den stündlichen Kurswechsel hat man davon gleich mehrere am Tag. Keiner kommt auf dich zu wenn du nicht sagst das du ein Austauschschüler bist und dann wenn du interessant bist, bleibt das nicht lange.
Dann hatte ich vorallem das Problem das ich das wenigste was unterrichtet wurde verstand und manchmal einfach nicht wusste was sie von mir wollten. Gespräche und Konversationen waren die ganze Woche kein Problem, wenn man den Mut dazu hat, aber viele Wörter die für den Unterricht gebraucht wurden wusste ich einfach nicht. Die Lehrer sind nathürlich super verständnisvoll aber man möchte auch nicht dumm vor den anderen Schülern wirken.
Ich denke es ist für jeden schwer sich zu behaupten und zu zeigen wer man ist. Zu zeigen das man eine Person ist mit der man weggehen möchte, die lustig ist & die man irgendwann Freund nennen kann. Amerikaner sind sehr offene und freundliche Leute aber beim nächsten Gespräch kann es sein das sie nichtmal mehr wissen das du ein Austauschschüler bist.



 Ich fange bei 0 an und manchmal ist es das größte Gefühl wenn mich jemand fragt ob ich mit ihm die Pause verbringen möchte oder mir jemand seine Nummer aufschreibt & sagt ich könnte immer zu ihm kommen. Das sind Momente wo man dann doch nicht mehr so unsicher ist und denkt " hey, hier wird doch alles super".
Irgendwann geht auch die unsicherheit und man fängt an ein zweites Zuhause zu haben. ♥


Freitag, 31. August 2012

Junior

Ich habe gebetet und vorallem gebettelt, aber der Mann vom Schulamt hier hatte nichtmal ein Bedürfnis mich in die Seniorclass zu packen. Obwohl ich sie ganz sicher schaffen würde. Warscheinlich hat es ihm erst recht nicht gefallen als ich damit angefangen habe, das die deutschen Schulen ja alle viel schwerer sind. Fazit: Ich bin ein Junior.
Kommunikation mit jemanden der eine andere Sprache spricht, in dem Fall Japanisch, ist ein riesengroßes Hinderniss. Mit Englisch komm ich da leider nicht weit.

Die Fächerwahl war nicht gerade einfach, weil ich den Sinn der meisten Fächer nicht verstand. An meiner Schule gibt es ein Innenraumdesignfach und eins wo man lernt Blumensträuße zu binden.
Maths/ Geometrie, Us history, Englisch und Biology waren schonmal Pflicht wobei ich mich bei Biology noch entweder für andere Wissentschafliche Fächer, wie Chemie, Astronomie (Sterne gucken) und Physik entscheiden konnte oder für Biology wo ich Tiere aufschneiden muss. Niemals.

Also blieben mir 4 weitere Fächer. Letztendlich bin ich nun im Acapella Choir, Theatre, Kochen und Lifetime activities. Wobei die mich einfach in Lifetime activities reingesteckt haben, was auch immer das ist.



 

Dienstag, 28. August 2012

First Impression & Kulturschock.

Amerika ist wirklich ein Land der Klischees und es bestätigt sich auch fast jedes davon. Es gibt hier sehr viele dicke Menschen und die Getränke sind voller Zucker. In manchen Lebensmitteln ist Zucker, wo man nie mit gerechnet hätte. Alles ist hier ein bisschen größer, manches teuer und manches viel günstiger. Zb. ist Kosmetik sehr teuer. Zanpasta kostet schnell mal 4 $ (3.20€ ) Außerdem gibt es hier keinen herkömlichen Sprühdeos wie bei uns. Nur Seifen & Roller.

Dagegen ist die Marken Kleidung hier super billig. Ich habe für einen Pullover von Abercrombie & Fitch 25 € bezahlt und für ein T- shirt 8 € .Sehr wiederprüchlich.



Drive in Bank.

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Die Creditkarte einstecken, Betrag der Frau am Schalter nennen. Durch die Röhre kommt dann eine Kapsel mit Geld.

 Geld rausnehmen, Kapsel wieder zurücklegen und fertig,


Der Kulturschock hielt sich jedoch bei mir im Grenzen. Man muss sich halt vorher schon darauf einstellen das vor dem Essen gebetet wird und das manche Leute mit ihrem Hund im Kinderwagen rumlaufen. Man kennt es schon durch Shows, das Obdachlose um kaltes Bier und Hamburger betteln und es ist auch wahr das es hier unmengen von Fastfood gibt. Traurig ist das die Kinder hier schon auf Fastfood gedrillt werden und wenn sie hunger bekommen anstatt Obst , einen Burger in die Hand gedrückt bekommen . Auch nehmen sie sich unkontrolliert  Süßigkeiten und werden von den Eltern gefragt ob sie noch was haben möchten anstatt zu sagen das für heute Schluss ist. Man sieht es den Eltern an wie ihre Kinder später aussehen werden und das Schockt mich doch sehr.

Tempolimit: Auf den schnellsten Straßen dürfen die Leute hier nicht schneller als 65 km/h fahren.
Autos: Alle fahren Chevrolet und wenn man den Motor anschaltet, werden automatisch die Türen veriegelt (Man könnte ja ausgeraubt werden wenn man an der Ampel steht :0 )
Amerikaflaggen: Überall.
Kirchen: Überall.
XXL: Menschen, Verpackungen, Gebäude. Hauptsache Groß.


 

Donnerstag, 23. August 2012

Chicago








Abschied & Flug.

Abschiede sind immer schwer, vorallem wenn man nicht weiß, das wenn man sich dann wiedersieht, alles wie beim alten ist. Der Abschied war sehr hart obwohl ich versucht habe, mir vorzustellen, das ich alle in 2 Wochen wiedersehe. Es ist nicht so und das war mir leider Bewusst. Wenn die Vorfreude nicht sooo riesig ist, macht es den Abschied noch viel schwerer. Natürlich war ich gespannt auf Chicago, aber das kann lange nicht die Dinge ersetzen die ich zurücklasse.

Der Flug war ungewöhnlich angenehm weil ich bei jeden Flug einen Austauschschüler neben mir hatte. Was bei weitem nicht Selbstverständlich ist. Fast alle saßen verstreut im Flugzeug neben kleinen Kindern, stinkenden Männern oder Fetten Frauen. :D



Donnerstag, 16. August 2012